WIEN. 3 Starts und 3 Medaillen – das ist die erfolgreiche Bilanz der TWV-Telfs-Schwimmerin
Katharina Stengg bei den Allgemeinen Österreichischen Staatsmeisterschaften im Wiener Stadionbad!
Als erster Bewerb standen am Freitag 50m Freistil am Programm. Die Vorlaufzeit ließ schon einiges erwarten, von Platz 4 aus startete die 17-jährige schließlich ins Finale, konnte sich gegenüber dem Vorlauf um eine weitere halbe Sekunde auf 0:27,47 steigern und stand schließlich hinter WM-Teilnehmerin Fabienne Nadarajah am Podest auf Platz 2 – vor ihrer Tiroler Erzrivalin Verena Klocker (SU Hall).
Tag 2 brachte die zweite Medaille über 200m Freistil: Nach den Vorläufen noch fünfte, konnte sie sich in einem packenden Fotofinish gegen Stefanie Stürzl (ST Delphin) knapp durchsetzen und holte hinter Jördis Steinegger (ASV Linz, neuer Österreichischer Rekord) und Verena Klocker in der Zeit von 2:08,85 Bronze.
Die 100m Freistil am Sonntag machte sich die Reitherin zur Kür: In der Zeit von 0:58,79 stand sie abermals hinter ihrer Trainingskollegin Birgit Koschischek (ASV Wien) und Verena Klocker auf dem 3. Podestplatz.
Stengg selbst ist aber nicht nur über die Platzierungen glücklich, vielmehr freuen sie die geschwommenen Zeiten: In allen drei Bewerben blieb die im ÖLSZ Südstadt trainierende TWV-Telfs-Schwimmerin nur wenige Hundertstel Sekunden über ihren alten Bestmarken und kann nun damit an ihr Leistungsniveau vor dem Wechsel in das ÖLSZ Südstadt anknüpfen. Auch ihr Trainer Walter Bär zeigt sich zufrieden: Die Leistungskurve zeigt wieder klar nach oben – darauf kann man nun aufbauen. Eines ist er sich jedoch sicher: In Katharina Stengg steckt noch einiges mehr an Potenzial.